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CN für Zyklus-Kram und überhaupt TMI

Die letzten zwei Tage waren eine emotionale Achterbahnfahrt. Schuld sind, vermutlich, das Östrogen und der Zyklus, dem es meinen Körper „unterwirft“. Ich habe es so satt. Eigentlich komme ich auf eine kognitiven Ebene mit dem Thema Menstruation ganz gut klar. Mir ist schnuppe, ob (Achtung, Ironie) „richtige“ Männer bluten oder nicht. Ich bin ein Mann und ich blute. Deal with it. Aber auf der kognitiven Ebene kann ich das so reflektiert und abgeklärt angehen, wie ich will — mir geht es körperlich und psychisch schlecht dabei. Seit gestern habe ich Kopfschmerzen, Tunnelblick, Unterleibskrämpfe und Übelkeit, wie ich sie niemandem wünsche. Ich hätte mich gestern am liebsten heulend in eine Ecke verkrochen. Stattdessen stand ich am Flughafen in der Schlange für die Passkontrolle und habe mit meinen Tränen gekämpft. Dass mein Über-Ich mir dabei sagt, ich solle mich nicht so anstellen hilft nur bedingt.

Ich bin es so leid, mich meinen Hormonen und den Schwankungen in meinem Befinden, die sie auslösen so ausgeliefert zu fühlen. Ich sehne den Tag herbei, an dem ich mit dem Thema endlich durch bin und hoffe, dass ich unter Testosteron weniger mit diesem Auf und Ab zu tun habe. Ich fühle mich dem Östrogen so ausgeliefert, ich würde am liebsten Schreien. Das würde vielleicht sogar helfen, aber mein Über-Ich glaubt nicht ans Schreien.

Also schlucke ich mal wieder runter und hoffe auf bessere Tage. No pun intended.

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