Fremd

Es ist einer dieser Tage, an denen mir bewusst wird, wie anders ich bin. Ich habe mich mit Freunden getroffen und wie immer kam schnell der Punkt, an dem ich mich so falsch und fehl am Platz gefühlt habe. Ich komme mir vor, als würde ich von draußen durch eine Glasscheibe zu ihnen reinschauen. In ein schönes, wohliges Wohnzimmer, wo sie reden und lachen und den Eindruck erwecken, dass sie in ihrem Leben zu Hause sind; dass sie ihres Lebens nicht müde sind. Ich bin immer wieder erstaunt, dass das offenbar möglich ist.

Ich komme nach Hause und fühle mich leer und müde und fremd. Im Spiegel sehe ich einen grotesken, unproportionierten Körper dessen Anblick ich nicht mehr ertrage. Ich frage mich, wofür ich mich eigentlich so abstrampele.

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