The odd one out

Heute Abend bin ich ziemlich traurig und verstehe nicht so recht, warum. Ich glaube, der Auslöser war, dass ich auf den kleinen Tisch vor dem Haus geschaut habe, an dem mein Mann und ich früher manchmal gesessen haben und jetzt fühle ich mich sehr allein.

Das ist eigentlich nicht richtig, denn ich bin ja nicht allein. Da sind so viele Menschen, von denen ich ziemlich sicher weiß, dass sie für mich da sind, wenn ich sie brauche – online und offline.

Und ich versuche, neue Menschen in mein Leben zu lassen, auch wenn das für mich unglaublich schwer ist. Da sind so viele Ängste – vor Verletzung und Zurückweisung, davor, zu viel für andere zu sein oder nicht gut genug. Und es ist so schwer, immer wieder über diese Schatten zu springen. Dabei sind die Erfahrungen, die ich dabei mache, schön und positiv. Sie sind Postkarten und Skype Chats und Twitter Nachrichten, Selfies am Feuer, Kaffee und Kirschen, auf Treppen sitzen, und so viel mehr.

Aber jedes Mal habe ich von neuem das Gefühl, dass ich einen tiefen, felsigen Abgrund überwinden muss, um diese Erfahrungen zu machen. Und jedes Mal bin ich unsicher und ängstlich, was mich auf der anderen Seite erwartet.

Ein König_innenreich für eine Brücke. Oder einen Fallschirm.

 

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