Misc.

Es gibt noch so viel „dies & das“ Transitions- und Trennungskram, über die ich schreiben wollte, der aber in meiner allgemeinen Resignation und Traurigkeit untergegangen ist. Das wird jetzt glaube ich eher so ein Kessel Buntes. Miszellen eben.

Mir kommen die Veränderungen, die Testo macht immer noch quälend langsam vor und ich habe das Gefühl, als tue sich gar nichts. Nur die Stimme finde ich mittlerweile ganz OK, auch wenn ich hoffe, dass da bald noch was geht (also, abwärts). Immerhin habe ich den Eindruck, dass Leute weniger stutzen, wenn ich mich mit männlichem Namen vorstelle und da scheint die Stimme auch zu helfen. Manchmal, wenn ich mein Gesicht nur ganz flüchtig sehe, denke ich, dass sich die Gesichtszüge auch ein bisschen verändert haben – aber wenn ich genauer hinsehe kann ich das irgendwie nicht erkennen_greifen.

Ein komisches Ding, das ich nicht einordnen kann: Radfahrer* grüßen mich plötzlich anders als früher. Ist das Zufall? Also, Rennradfahrer*innen nicken sich bei uns in der Gegend oft zu, wenn sie sich begegnen. Zumindest wurde mir früher zugenickt. Und jetzt werde ich alle naselang mit einer Art lässigem Winken gegrüßt.

Huh, I don’t get this o.O

Ich brauch ein T-Shirt, auf dem socially awkward cyclist steht, ey.

Das hätte ich dann auch auf der Radtour tragen können, die eine lokale Initiative für Refugees organisiert hat. Ich hatte lange hin und her überlegt, ob ich gehen soll. Aber da ich versuche, nicht so viel zu Hause zu sitzen und Trübsal zu blasen, bin ich dann doch hin.  Es war ganz okay, aber ich hab mit fast niemandem geredet. Alle kannten sich (oder zumindest jemanden) und ich kam mir ziemlich fehl am Platz vor. Dazu die Unsicherheit, wie die Leute mich lesen… Letzteres hat mich auch davon abgehalten, wieder Schwimmen zu gehen. Irgendwie hat mich das Erlebnis von vor zwei Wochen doch ganz schön runtergezogen.

Mal schauen, ob ich vielleicht morgen die Kurve kriege. In zwei Wochen fängt der normale Kurs wieder an und da wird es wieder etwas leichter mit der Dusch- und Umkleidesituation. Das ist echt ein „Programmpunkt“, der mir am Wochenende fehlt. Ich will nicht zu viel Zeit im Leerlauf und zu Hause verbringen, weil es mich nur noch trauriger macht. Die Werktage habe ich mir bis zum Anschlag vollgepackt, aber am Wochenende ist es irgendwie schwieriger. Und wie soll das erst im Urlaub werden. Ich bin ja, bevor ich wegfahre, noch zehn Tage zu Hause – hoffentlich allein, aber ganz sicher bin ich nicht. Wenn mein Mann dann auch zu Hause ist und Urlaub hat, wird es echt schrecklich.

Wäre gut, ihn mal zu fragen, ne? Dann könnte ich ihn auch gleich mal fragen, ob er sich überlegt hat, wie er das mit dem Haus machen will. Es macht mich echt so wütend, dass er von sich aus nicht mal den kleinen Finger rührt um irgendwas zu klären. Der fährt voll sein Ding und es scheint ihm auch nicht besonders schlecht zu gehen, aber Entscheidungen muss nach wie vor ich herbeiführen. Das macht mich so fertig und es raubt mir so viel Kraft. Er kümmert sich um nix, als um sich selbst. Nimmt es scheinbar als selbstverständlich, dass ich für ihn mit einkaufe und koche. Das Wörtchen „Danke“ kommt in seinem Wortschatz nicht vor. Mich macht das so wütend. Und ich bin wahrscheinlich dazu auch noch selbst schuld, weil ich es mit mir machen lasse. Weil ich nach wie vor denke, es ist doch Kindergarten-Niveau, wenn jetzt jeder nur noch nach sich selbst guckt und nur noch um seinen eigenen Kram kümmert. F*ck ey. Vielleicht kriege ich dieses Wochenende die Kurve, ihn aufzufordern eine Entscheidung bezüglich des Hauses zu treffen. (Da er den Großteil abbezahlt hat, habe ich ihn gebeten zu entscheiden, ob er hier wohnen bleiben will oder nicht).

Anfang der Woche hatten wir Hochzeitstag… hat auch nicht gerade dabei geholfen, dass es mir besser geht. Aber ich habe mit einer Freundin einen Tagesausflug gemacht, das war dann doch ganz schön. Trotzdem bin ich gerade ziemlich emotional unten und die Beziehung zu meinem Mann beschäftigt mich offensichtlich. Ich träume im Moment fast jede Nacht irgendwas, in dem er vorkommt und das geht mir sehr nah.

Ich glaub das war’s. Oh, fast. Ich habe am 8. September einen Termin für ein Infogespräch bezüglich der Mastek. Falls ich mich entscheide, die OP selber zu bezahlen könnte es vielleicht doch schneller gehen, als ich mir das gerade vorstelle. Vielleicht kann ich dann schon ohne Binder in die nächste Sommer-Schwimmsaison starten. Das wäre mal was zum drauf freuen.

 

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