Zahlen, bitte

Heute flatterte die Antwort des Amtsgerichts auf meinen Antrag zur Personenstands- und Vornamensänderung ins Haus. *insert Registrierkassengeräusch here* Der Geschäftswert des Verfahrens wurde mit 7500€ festgelegt. Damit sie das Verfahren eröffnen, soll ich zunächst 203€ Vorschuss in die Gerichtskasse einzahlen. Das ist für die Gerichtsgebühren, die sich nach dem Geschäftswert bemessen.

Als nächstes werde ich eine Zahlungsaufforderung für einen Vorschuss für die Gutachten bekommen – das wird dann wahrscheinlich eher in Richtung 1000-1500€ gehen. Danach werden dann die Gutachter*innen bestellt.

Auf dass die Gerichtskassen klingeln.

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5 Gedanken zu „Zahlen, bitte“

    1. Tja. Man kann Prozesskostenhilfe beantragen – das deckt aber nicht die Gebühren für die Beguachtung. Da kann man sich wohl auch Unterstützung vom Staat holen, aber wie das abläuft weiß ich leider gar nicht.

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      1. Da hast Du sehr großes Glück mit dir selbst.
        Weil Du arbeiten kannst und für dich selbst sorgen.
        Weil Du dir selbst Gutes tun kannst und deine Seele dich unterstützt in dem was Du brauchst. Ich wünsche dir viel Kraft.

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      2. Ja, das ist ein großes Privileg! Und ich empfinde diesen Prozess schon als entwürdigend und furchteinflössend. Für Personen, die dort weniger privilegiert sind ist es noch viel schlimmer. Dieses System muss abgeschafft werden.
        Und danke :)

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