Komplexitätsreduktion (2)

Ich versuche, mich zu sortieren und die Baustellen irgendwie nacheinander anzugehen.

Als erstes kümmere ich mich um die Mastek. Das heißt jetzt als erstes, die Krankenkasse dazu zu bringen, dass sie die Kosten für den geforderten Behandler*innenbericht übernimmt. Dazu habe ich denen einen Mail geschrieben und dabei gleich mal mit Verweis auf das Sozialgesetzbuch angemerkt, dass sie nicht die Personenstandsänderung zur Voraussetzung einer Heilbehandlung machen dürfen.

Dazu werde ich jetzt wohl von meinem Therapeuten einen richtigen Kostenvoranschlag brauchen. Ich habe zusammengestellt, wie der Bericht aussehen muss, den er schreibt.

Dann habe ich den Mitgliedsantrag für den VdK ausgefüllt und ausgedruckt. Der geht nächste Woche in die Post. Ich denke, ich werde einen ziemlichen Kleinkrieg mit der Krankenkasse ausfechten in nächster Zeit – noch bevor ich den Antrag für die Kostenübernahme der Mastektomie überhaupt gestellt habe.

Ich habe außerdem ziemliche Angst, dass mein Therapeut sich querstellt. Ich bin komplett von ihm und dem Bericht abhängig.

Einen Verlängerungsantrag für die Psychotherapie stelle ich erst einmal nicht. Ich habe mir eine psychoanalytische Ambulanz rausgesucht, mit der ich nächste Woche Kontakt aufnehmen werde – in der Hoffnung, dass die mir helfen können, die ganze Situation zu entwirren.

Meinem Therapeuten habe ich auf seine letzte Mail auch noch nicht geantwortet… mir sträubt sich alles dagegen gerade. Gleich fahre ich erst mal zu einem Treffen meiner Selbsthilfegruppe.

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4 Gedanken zu „Komplexitätsreduktion (2)“

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