…und raus

Content note: Erwähnt Essen und Alkohol

Zeit, einen Schlussstrich unter dieses Jahr zu ziehen. Endlich. Vor dem Tag heute habe ich mich trotzdem gefürchtet. Weil er mit so viel Bedeutung aufgeladen wird und weil ich nicht wusste, wie gut ich damit klar komme. Ich will nicht zurückschauen und auch nicht darüber spekulieren, was nächstes Jahr kommt. Bislang klappt das ganz gut.

Heute morgen habe ich mir noch eine Wohnung angeschaut (die war leider nichts), hab ein paar Sachen eingekauft und mich dann aufs Sofa verkrümelt mit Tee und einem Buch. Der potenziell neue Therapeut hatte es empfohlen, um einen Eindruck zu bekommen wie Gruppentherapie so abläuft. Es ist ein Roman („The Schopenhauer Cure“ von Irvin D. Yalom). Ist nicht gerade das, was ich sonst so lese, aber ja, ich bekomme einen Eindruck von dieser Therapieform. Es verdeutlicht die Aussage des Therapeuten, die Gruppentherapie würde es ermöglichen viele verschiedene Bindungserfahrungen zu machen. Das war ja der Punkt, der mich hellhörig hatte werden lassen. Ich verstehe jetzt wo ich das Buch lese noch mal besser, wie das aussehen kann. Und ich glaube mittlerweile, es könnte für mich funktionieren.

Draußen wird schon geböllert. Ich habe Pizza gemacht und einen Gin Tonic getrunken. Gleich schaue ich noch eine Folge einer Serie und dann gehe ich wahrscheinlich einfach ins Bett – auch wenn ich um Mitternacht wieder hochschrecken werde. Der Gedanken, dass es das letzte Silvester ist, das ich mit meinem Mann unter einem Dach verbringen muss ist gerade eher tröstend als traurig. Dinge werden sich weiter verändern nächstes Jahr und das ist gut.

Keine Vorsätze, keine Wünsche. Außer vielleicht mehr lachen zu können. Ich habe vorhin beim Essen vorbereiten darüber nachgedacht. Die Male, die ich dieses Jahr gelacht habe, so richtig, kann ich an einer Hand abzählen. Dabei kann es so befreiend sein. An Heiligabend (ausgerechnet) gab es diesen Moment. Ich habe meiner Familie ein albernes Tiervideo vorgespielt und wir haben zusammen darüber gelacht. Gerade habe ich mich daran erinnert und an das erleichternde Gefühl. Wäre eigentlich gut, das öfter hinzubekommen.

Jetzt höre ich das hier auf Repeat und warte auf morgen:

Kommt gut rüber. Ich freue mich aufs nächste Jahr mit Euch, beste aller Social Media-Bubbles <3.

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Ein Gedanke zu „…und raus“

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