Es hat sich noch was bewegt! In Sachen Personenstandsänderung bin ich einen Schritt weiter. Ich habe heute die Gutachter*innen angerufen und (Trommelwirbel) der erste Termin ist schon nächste Woche o__O. Das ist die Praxis, bei der ich dachte ich warte 8-10 Wochen. Sie wollten mir den Termin heute per Post schicken, aber nun hab ich ihn schon mündlich mitgeteilt bekommen und konnte mir direkt für den Tag freinehmen. Bei der anderen Praxis konnte ich bislang nur meine Telefonnummer und den Wunsch einen Termin zu vereinbaren „loswerden“ – die melden sich dann noch mal bei mir.

Mit dem ersten Termin in der Tasche konnte ich dann bei meinem (gefühlt) wöchentlichen Telefonat mit meiner Sachbearbeiter*in bei der Krankenkasse Contencance bewahren. Ich hatte ja von meinem Ex-Therapeuten schon die Info, dass die Kasse sich mit mir Verbindung setzen würde, um mir mitzuteilen, was sie erstatten. Die Auflösung (die der Therapeut sicher schon kannte): nicht einmal die Hälfte dessen, was der Therapeut in Rechnung stellen würde. Von den 500-600€ die da im Raum stehen würde ich also den Großteil selbst tragen müssen.

How about no?

Ich habe der Person von der Kasse sehr deutlich gesagt, dass ich mich darauf nicht einlasse und habe versucht ihr zu erklären, was dieses Hinauszögern für mich bedeutet. Selbst kann die dort ohnehin nichts entscheiden, das hängt an der hierarchisch höhergestellten Person, aber ich wollte das trotzdem mal loswerden.

Ich mache jetzt Folgendes: ich lasse den Therapeuten den Befundbericht, den ich eh schon bezahlt habe, leicht ergänzen – um eine Passage, in der er konkret zum Wunsch der OP Stellung nimmt. Soll er mir das halt noch mal in Rechnung stellen. Damit reiche ich den Antrag mit diesem Bericht und dem ersten Gutachten für die Personenstandsänderung ein (d.h. so lange muss ich dann auf jeden Fall noch warten). Parallel werde ich mich aberauch juristisch beraten lassen, denn wenn der Medizinische Dienst den Antrag ablehnt (wovon ich ausgehe) und einen ausführlicheren Bericht nachfordert, bin ich wieder in der exakt gleichen Situation.

Was gibt es sonst noch?

Ich hab mich gegen die Wohnung entschieden, wegen der ich im Stress war. Zu viele Haken. Aber ich wüsste auch gar nicht, was ich ohne Wohnungsbesichtigungen mit meinen Samstagen anfangen würde, ne?

Vielleicht werde ich einen Vortrag zum Thema trans* und Grenzen halten. Ein Freund hat mich gefragt, ob ich Lust hätte (Jaaaa :D). Ich habe schon ein paar (gute?) Ideen für das Thema und es würde mir auf jeden Fall Spaß machen.

Eine Person, die mich lange nicht gesehen/gehört hat, war von meiner Stimme beeindruckt. Und das Kind der Person hat mich sehr ungläubig angeguckt, als ich ihm widersprach und sagte, dass Prinzessin Lilifee für alle Kinder sei, nicht nur für Mädchen.

Ach ja – und die begutachtende Person, zu der ich nächste Woche gehe war in dem Theaterstück, in dem ich mitgespielt habe.

Ich werte das mal als ein gutes Zeichen. So schlecht haben wir schließlich nicht gespielt ;-).

 

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